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Aus einer „Bieridee“ wird ein Verein mit über 100 Mitgliedern (Seite 2)

Das dritte bis achte Jahr:

Aufgrund von neuen Tordimensionen mussten erneut Tore hergestellt werden. Durch das Anschaffen von Tischen und Bänken haben wir für unsere Buvette, für die Schiedsrichter und auch für unsere Fans bessere Bedingungen schaffen können. Vermehrt haben wir Schülerturniere durchgeführt, um unseren Jüngsten im Dorf ebenfalls aktiv am Strassenhockey teilhaben zu lassen, in der Hoffnung, dass wir damit einige für unsere Sportart und unseren Verein begeistern könnten. Unsere Vereinsaktivität beschränkte sich aber nicht nur auf das Strassenhockeyspielen. Passiveinzüge, „Gwärbi“, Fasnacht im „Bettle Pub“, Einweihungsfeier der Mehrzweckhalle, „Grümpelturnier“ des Fussballclub Bettlach, „Bettle Fescht“, „Zähnteschürfest“ und Aareputzen am Bettlerank sind nur einige Anlässe, welche wir ins Leben riefen, respektive an denen wir teilnahmen. Im Frühling 2001 besuchten erstmals auch Mitglieder des SHCB einen J+S Ausbildungskurs. Um als Leiter 1 im Sportfach Strassenhockey ausgebildet zu werden, durften der damalige Trainer der 1. Mannschaft und sein Assistenztrainer nach Tenero reisen. Da Strassenhockey damals noch kein eigenes anerkanntes Sportfach war, wurde die Theorie gemischt mit den Landhockeyanern durchgeführt. Die praktische Ausbildung war jedoch unabhängig vom Landhockey, denn auf dem Spielfeld haben die beiden Sportarten so gut wie nichts gemeinsam. Seit August 2002 ist Strassenhockey nun ein eigenständiges J+S Sportfach.

Das neunte Jahr:

Ein weiterer grosser Schritt in der Clubgeschichte hat der SHC Bettlach auf die Saison 2001/2002 hin gemacht. Zum ersten Mal hatten wir ein Spielfeld, das sich auf nationaler Ebene sehen lassen konnte. Ein neuer Hartbelag und hohe Banden waren genau das, von dem mancher Spieler in der Vergangenheit heimlich geträumt hatte. Natürlich war das Unterfangen nicht einfach realisierbar. Einweihung des PlatzesBetreffend der Sanierung des Spielfeldes brauchte es viele Gespräche mit der Gemeinde, die uns aber später bei der Realisierung auch behilflich war, sowie Zustimmung vom Gemeinderat und der Gemeindeversammlung. Für unsere höheren Banden zeichneten wir einen genauen Plan und unsere Junioren fertigten die Teile grösstenteils selbständig. Mit der erweiterten Infrastruktur stiegen natürlich unsere Ausgaben massiv in die Höhe. Der Verein musste sich zusätzlich bezüglich Sponsoring etwas einfallen lassen. Mit einer professionellen Sponsorendokumentation, in welcher wir die Sportart und unseren Verein vorstellten und den potentiellen Sponsoren aufzeigten, welche Werbemöglichkeiten sie hätten, gelang es uns neue Interessenten zu verpflichten. Unser Vereinswachstum lässt sich auch gut anhand der jeweiligen finanziellen Lage darlegen. In den ersten beiden Jahren hatten wir ein jährliches Budget von etwa 4'000 Franken. Zu jener Zeit gab es Monate in welchen wir keine hundert Franken auf unserem Vereinskonto mehr hatten. Doch irgendwie konnten wir uns immer wieder über die Runden retten. Mit 1'000 Franken steuerten damals die Sponsoren einen Viertel der Gesamteinnahmen bei. Dank der grosszügigen Unterstützung unserer Sponsoren ist es uns möglich, die Mitgliederbeiträge im Vergleich zu anderen Strassenhockeyvereinen sehr tief zu halten. Zum ersten Mal stellte sich 2002 auch ein Mitglied von uns bereit, als Finanzchef der SSHA, im nationalen Verband aktiv mitzumachen. In diesem Jahr wurde auch die "Curva Nord", der erste und einzige offizielle Fanclub des SHC Bettlach gegründet.

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