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Cup: Phoenix Hägendorf vs SHC Bettlach I 3:10 (1:1, 1:5, 1:4)

Christen Marco 27.10.2017

Mit einem 3:10-Sieg über das unterklassige Hägendorf, qualifiziert sich der SHC Bettlach für die Cup 1/8-Finals.

Die Vorentscheidung in diesem Spiel fiel zwischen der 25. und 30.Spielminute als dem Gast aus Bettlach innerhalb von ziemlich genau 5 Spielminuten nicht weniger als 5 Treffer gelangen. Bevor das Bettlacher Offensivfurioso allerdings seinen Lauf nahm, sahen die zahlreich mitgereisten Fans eine Mannschaft die eine lange Anlaufzeit brauchte. Die Aufgabe beim NLB-Team aus Hägendorf war delikat und undankbar. Bettlach sah sich in der Favoritenrolle, konnte selber in den letzten Spielen aber kaum überzeugen. Dazu kam die Umstellung des Spielsystems auf 4 gegen 4 und ohne Offside. Die Theoretische Pflichtaufgabe verkam somit zum Hochseilakt. Und tatsächlich brauchte Bettlach lange Zeit ehe die Maschinerie ins laufen kam. Zwar übernahm man von Beginn an das Spieldiktat, konnte aber zu wenig gefährliche Torchancen kreieren, ein Problem welches schon vor Wochenfrist eine Niederlage gegen Bonstetten zur Folge hatte. Dass Hägendorf dann in der 14.Minute mit einem Konter in Führung gehen konnte, erschwerte die Situation ebenso wie der frühe Ausfall von Captain und Leitwolf Lukas Stäheli. Zwar konnte Fredi Maeder im Startdrittel noch ausgleichen, das 1:1 nach 20 Minuten entsprach jedoch natürlich überhaupt nicht den Erwartungen.

Bis zur erstmaligen Führung der Bettlacher musste man sich bis zur 25.Minute gedulden – Schärer gelang der Treffer zum 2:1. Jetzt aber war der Knoten geplatzt. Innert kürzester Zeit konnte man die Führung auf 1:6 ausbauen. Mit Engagement und einem guten Auge für die Mitspieler konnte der SHCB die Abwehr der Hägendörfer immer wieder aushebeln und das Spiel definitiv auf seine Seite reissen. Mit dem 2:6 zur zweiten Pause war die Vorentscheidung bereits gefallen und spätestens als Lüthi, Kiener und Maeder in den ersten 10 Minuten des Schlussdrittels die Führung weiter ausbauen konnten, war die Qualifikation für die nächste Cuprunde in trockenen Tüchern. Wigger machte schliesslich das Stängeli perfekt, ansonsten verwaltete Bettlach den Vorsprung und nutzte die Möglichkeit Spieler auch in Spielsituationen einzusetzen in welchen Sie sonst nur wenig Erfahrung hatten.

Zum Schluss feiert Bettlach, trotz Startschwierigkeiten, einen verdienten und diskussionslosen Sieg, welcher sicherlich auch gut für die Moral war. Bereits am kommenden Wochenende wird die Herausforderung mit zwei schwierigen Auswärtsspielen in Belp (Freitag) und Martigny (Sonntag) aber wieder eine ganz andere sein.

 

Spielbericht Swiss Streethockey