Update Fitness Warm-Up Interview mit Jonas Walker
Vergangenes Wochenende stand für euch eine Doppelrunde gegen wohl die zwei schwierigsten Gegner der Liga auf dem Programm.
Wie fällt dein Fazit zu diesen beiden Spielen aus?
Die beiden Spiele gegen die Oberwil Rebells und die Sierre Lions sind zwar verloren gegangen, trotzdem konnten wir einiges Positives mitnehmen. Beide Teams gehören aktuell zu den stärksten der Liga, und wir haben gesehen, dass wir phasenweise durchaus mithalten können.
Natürlich ärgert es uns, dass wir am Ende ohne Punkte dastehen. Gleichzeitig haben uns diese Spiele aber auch aufgezeigt, woran wir noch arbeiten müssen, um solche Gegner künftig über 60 Minuten stärker fordern zu können. Wenn wir diese Erkenntnisse in den kommenden Trainings und Spielen umsetzen, können uns solche Partien langfristig weiterbringen.
Was nimmst du persönlich aus diesem Wochenende für dich und deinen weiteren Weg mit?
Leider konnte ich persönlich aus sportlicher Sicht nicht viel Einsatzzeit sammeln, da ich mich am Knie verletzt habe und deshalb nur einen Teil der Partie am Samstag bestreiten konnte. Das ist natürlich ärgerlich, gerade in solchen Spielen, in denen man sich gerne mit den besten Teams messen möchte.
Trotzdem konnte ich auch von ausserhalb viel mitnehmen. Gerade gegen Mannschaften wie die Oberwil Rebells und die Sierre Lions sieht man im taktischen und technischen Bereich sehr gut, auf welchem Niveau gearbeitet wird. Von solchen Teams kann man sich immer etwas abschauen, und genau diese Eindrücke nehme ich für meinen weiteren Weg mit.
Am Samstag steht das letzte Qualifikationsspiel auswärts in Horgen an. Warum wird das Team dort Punkte holen und damit einen wichtigen Schritt Richtung Playoffs machen?
Weil uns allen klar ist, worum es geht. Wir brauchen diese Punkte unbedingt, um uns das Ticket für die Playoffs zu sichern. Dieses Bewusstsein wird uns helfen, über die gesamten 60 Minuten entschlossen aufzutreten, unser Spiel konsequent durchzuziehen und alles daranzusetzen, diese Punkte zu holen.
Wie würdest du den bisherigen Verlauf der Saison in deinen eigenen Worten beschreiben?
Erfreulich, aber gleichzeitig auch etwas undankbar. Im Vergleich zur letzten Saison haben wir uns in vielen Bereichen klar verbessert und können mit den meisten Teams inzwischen deutlich besser mithalten. Trotzdem haben wir im Verlauf der Saison einige mögliche Punkte liegen lassen, was zeigt, dass weiterhin Luft nach oben besteht.
Hinzu kam viel Verletzungspech und mehrere Absenzen, weshalb wir nur selten mit dem kompletten Kader antreten konnten. Trotz allem bin ich überzeugt, dass wir in den kommenden Saisons zu einem starken NLA-Team heranwachsen können, wenn wir weiter konsequent arbeiten und uns die Freude am Streethockey erhalten.